14. Dezember 2007 / Public Relations
Generationswechsel in der FIW-Führung
Köln/Berlin, 14. Dezember 2007 (FIW) – Einen Generationswechsel an seiner Führungsspitze hat das Forschungsinstitut für Wirtschaftsverfassung und Wettbewerb (FIW) vollzogen: Margret Suckale (51), Vorstand Perso¬nal und Recht der Deutschen Bahn AG, übernimmt zum 1. Januar 2008 den FIW-Vorstandsvorsitz und tritt die Nachfolge Hans Christoph von Rohrs an. Der ehemalige Chef der Klöckner-Werke AG und Vorsitzende des Industrial Investment Council (IIC) stand seit 2001 an der Spitze des in Köln ansässigen Instituts.
„Ich freue mich, dass es gelungen ist, mit Frau Suckale eine Vertreterin einer deutlich jüngeren Manager-Generation, noch dazu mit einem breit gefächerten juristischen und ökonomischen Hintergrund, für den FIW-Vorsitz zu gewinnen. Das ist eine vorzügliche Nachricht für das Institut und damit für die Idee des Wettbewerbs“, betonte Hans Christoph von Rohr bei der Bekanntgabe des Führungswechsels.
Der scheidende FIW-Vorsitzende wies darauf hin, dass die Mission des FIW heute so aktuell sei wie am ersten Tag – dies jedoch mit einer neuen, bei der Gründung des Instituts vor einem halben Jahrhundert kaum absehbaren Zielrichtung: Während es damals den Staat viel Überzeugungsarbeit gekostet habe, die Wirtschaft für die durch das „Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB)“ vorgegebenen Spielregeln einer freien Marktwirtschaft zu gewinnen, stehe heute der Staat in manchen Wettbewerbsfragen hinter seinen eigenen Ansprüchen zurück. Aufgabe des FIW bleibe es daher, mehr Wettbewerb in allen Bereichen des wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Lebens einzufordern.
Margret Suckale erklärte: „Das FIW hat bei der Einhaltung des Wettbewerbsprinzips in Deutschland und zunehmend in Europa immer wieder eine zentrale Rolle gespielt. Es wird dies im Interesse unserer freiheitlichen Wirtschaftsordnung auch in Zukunft tun. Daran mitzuwirken ist eine faszinierende Aufgabe, auf die ich mich sehr freue.“
Das Forschungsinstitut für Wirtschaftsverfassung und Wettbewerb (FIW) ist das zentrale Forum für aktuelle wettbewerbspolitische Fragen und widmet sich seit seiner Gründung im Jahre 1960 der Förderung von Wissenschaft und Forschung auf den Gebieten der Wirtschaftsverfassung, der Wettbewerbsordnung und des Kartellrechts. Das FIW gilt auf seinem Gebiet weit über Deutschland hinaus als eine der maßgebenden Institutionen. Zu diesem Renommee tragen nicht zuletzt hochkarätig besetzte Fachveranstaltungen – darunter das von Kennern als „Davos des Kartellrechts“ bezeichnete Innsbrucker Symposion – und die institutseigene Publikationsreihe bei.
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